Ausbildungspartnerschaft Berufskraftfahrer e.V.
DIE STRASSE IST DAS ZIEL

»Mein Weg zur Berufsausbildung«
Eine kleine Geschichte von Joshua Korzeniowsky

Hey Leute.

Ich heiße Josh und bin jetzt 20 Jahre alt.

Seit nunmehr anderthalb Jahren bin ich mit meiner Schule fertig und hab mein Fachabitur mit einem eigentlich guten 2.9er Schnitt erhalten. Allerdings bewerbe ich mich schon seit über zwei Jahren um eine Ausbildungsstelle.



Ich habe viele Firmen angeschrieben, ja wirklich sehr viele Firmen, und erst wusste ich nicht, was genau ich mir von meinem späteren Beruf erhoffe. Also wusste ich nicht, was ich tun sollte - oder als was ich mich bewerben sollte. 



Zuerst bewarb ich mich als Speditionskaufmann. Dann erweiterte ich nach erfolglosen Versuchen meine Sichtweise und bewarb mich auch als Industriekaufmann, Bürokaufmann, Kaufmann für Bürokommunikation.
Wirklich zufrieden wäre ich wohl nirgends geworden, ich wollte nicht in einem Büro versauern, aber ich dachte, mir blieb dadurch nur diese Perspektive.

Nunja, nach vier weiteren Monaten erweiterte ich mein Denken nochmals, bewarb mich nun auch als Fachkraft für Lagerlogistik. Hier wurde ich sogar mal zu einem Gespräch eingeladen und dennoch abgewiesen - aus einem unerfindlichen Grund.



Viel von meinem Selbstbewusstsein litt unter den vielen Absagen und ich dachte mir, vielleicht stimmt etwas an meiner Art der Bewerbung nicht.

Also zog ich los, um bei der Agentur für Arbeit ein Bewerbungstraining zu absolvieren. Aber zuerst luden sie mich ein zu einem Berufsberatungsgespräch. Dieses nahm ich natürlich wahr. 

Im Gespräch stellte sich dann heraus, dass meine Bewerbungsform sowie mein Auftreten im Grunde sehr gut seien. Mein Berater konnte sich nicht vorstellen, wieso ich nicht einmal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werde. Dies verunsicherte mich etwas.



Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 119 Bewerbungen verschickt, davon 1 Gespräch, 82 Absagen per Brief, 19 Absagen per Email und 17 gänzlich unbeantwortete Bewerbungen.

Ein paar Wochen später besorgte ich mir einen Aushilfsjob in einem Spiele-Laden, um wenigstens etwas zu arbeiten. Hierdurch bemerkte ich eine Begabung im Umgang mit Menschen. Also fing ich an mich auch als Einzelhandelskaufmann zu bewerben.



Ein Arbeitskollege und zugleich ein sehr guter Freund von mir suchte früher Auszubildende für ein Unternehmen aus. Mit seiner Hilfe überarbeitete ich meine Bewerbungen und änderte den Stil. Bei einem erneuten Beratungsgespräch war es eine herausragende Form der Bewerbung für den Beamten.

Und dennoch bekam ich eine Absage nach der anderen. Es zerriss mein Selbstbewusstsein wie ein kleines Kind ein Taschentuch. Es war deprimierend.



Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 232 Bewerbungen geschrieben, davon 1 Gespräch, 157 Absagen per Brief, 24 Absagen per Email und 50 gänzlich unbeantwortete Bewerbungen. Und ich benutze hier keine wilden Zahlen, das ist die harte Realität.

Trotz dieser vernichtenden Zahlen verlor ich nicht den Antrieb eine Ausbildungsstelle zu suchen und zu finden, also ging es weiter und immer weiter.



Irgendwann legte mein Kollege mir eine Zeitung auf den Tisch, mit einer Anzeige über eine Jobbörse, eine Art Messe von Ausbildungsbetrieben, die jungen Nachwuchs suchten.

Eine ausgezeichnete Gelegenheit für mich. Ich las weiter und mir stach ein kleiner Artikel ins Auge:
Es ging um den immer weniger werdenden Nachwuchs und Auszubildenden für die deutsche Logistikbranche für Berufskraftfahrer. Er schien das selbe zu lesen und tippte mit dem Finger auf eine Web-Adresse.



Das war die Web-Adresse von der APBKF - Der Ausbildungspartnertschaft Berufskraftfahrer e.V.

Mein Interesse war geweckt und ich machte mich schlau über dieses Berufsfeld und machte eine innere Checkliste.


Großes Interesse an großen Fahrzeugen - Check.

Gerne Unterwegs - 
Check.

Der drang nach Freiheit - Check.

Suche nach Abwechslung im Beruf - 
Check.



Die Liste ging endlos weiter...
Also las ich mir alles durch, was es zu lesen gab, ich sah mir alles an, was es an Dokus und Infos gab, ich sprach mit Leuten, die diesen Job schon lange, lange Zeit ausübten und holte mir erste Einblicke über das Berufsfeld ein.
In der Zeit, in der ich das tat, bewarb ich mich natürlich weiter.

Dann kam der Punkt, an dem ich wusste, dass dieser Job mein Job sein sollte. Ich hörte sofort auf mich für anderes zu bewerben.



Der Endstand meiner Bewerbungen (noch immer die harte Realität):
294 geschriebene Bewerbungen, davon 1 Gespräch, 211 Absagen per Brief, 31 Absagen per Email und 51 unbeantwortete Bewerbungen.

Vernichtende Zahlen.

Halt!
Eine Bewerbung schrieb ich noch...
Diese ging an die APBKF, welche sofort am nächsten Morgen begann, meine Bewerbung an über 60 Betriebe zu versenden.

Zu dem Zeitpunkt erhoffte ich mir jedoch nicht all zuviel.
Aber zu meiner ersten Überraschung bekam ich drei Stunden, nachdem die Rundmail rausging, einen Anruf. Es war eine Firma, die sich sehr für mich interessierte und mich auf ein Gespräch einlud.
Ich freute mich, und kaum war die erste Einladung ausgesprochen, kam die zweite. Eine weitere Firma lud mich ein.

Noch am selben Tag war ich dann bei Firma Nummer 2 im Gespräch, alles war sehr kurzfristig, aber dennoch professionell.

Nach einem zweistündigen Gespräch war es dann passiert.
Der Personalmanager erkannte meine schulischen Fähigkeiten und meine aufgeschlossene Art und bot mir einen Ausbildungsplatz zum Berufskraftfahrer an, mit einer Möglichkeit zur Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister.

Ich nahm überglücklich an.

Ich hatte es geschafft. Endlich.



Zuhause konnte ich es noch immer nicht fassen. Ich hatte eine Ausbildungsstelle bei einem großen und renommierten Betrieb.

Dann begann ich nachzudenken:

1 1/2 Jahre beworben, 294 Bewerbungen verschickt über die Post und Email.
Und dann brauchte es nur eine, ja wirklich nur eine einzige Bewerbung und gerade einmal vier Tage Geduld.
Es war pure Ironie.



Dies passierte vor jetzt gut einer halben Woche und noch immer kann ich es kaum fassen.


______________________________________________________

Und nun möchte ich Euch einen Rat geben:


Wenn ihr - wie ich - ein großes Interesse an diesem Berufsfeld habt, nicht wisst, was ihr tun könnt oder einen Beruf ausüben wollt, den man sowohl mit einem Hauptschulabschluss ausführen kann, als auch mit einem Fach- oder sogar einem kompletten Abitur, dann bewerbt euch.



Es gibt dutzende Weiterbildungsmöglichkeiten, eine Übernahmechance von über 90%, ein gutes Tarifgehalt, und reichlich Abwechslung.

In der heutigen Welt, in der die Globalisierung immer weiter zunimmt, werden immer Berufskraftfahrer gebraucht.

Ihr bekommt einen Führerschein bezahlt, und bei den meisten Betrieben sogar den Pkw-Führerschein (falls ihr diesen noch nicht besitzt). Ihr bekommt einen Stapler-Schein und Gefahrengut-Schein, alles, was ihr für später braucht. Und das wichtigste: ihr bekommt einen gefestigten Job.

Seht es Euch an, informiert Euch und arbeitet direkt mit der APBKF zusammen.

Diese wird Euch unterstützen und Euch vermitteln.



Joshua Korzeniowsky

Online-Bewerbung


Auf unserer Homepage sind Online-Bewerbungen mit Hochladen von Bewerbungsschreiben, tabellarischem Lebenslauf  und Zeugnissen über den Menüpunkt "Bewerbung" möglich.

Neben der direkten Bewerbung bei den Mitgliedsbetrieben können sich Interessierte nun auch direkt bei der APBKF online bewerben. Diese leitet dann die Bewerbung an die noch suchenden Betriebe weiter. mehr...





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Gerne nehmen wir weitere interressierte Betriebe als Mitglieder auf, bei Interresse klicken Sie bitte hier.

 


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